Das AD-HOC-Jubiläumslogo

AD HOC wird 30 – und natürlich feiern wir das ganz groß. Sogar ein eigenes Logo haben wir entworfen.

Ob Facebook, Homepage oder Dienstwagen: Überall informiert unser Jubiläumslogo seit einigen Tagen darüber, dass wir bald 30 werden. Ich habe mir daher die Frage gestellt, was so ein Logo eigentlich ausmacht und vor allem, wie es entsteht. Weil meine Design-Kenntnisse gleich Null sind, habe ich unseren Art Director Lars gefragt. Seine Antwort: „Wir probieren einfach mal aus, was funktioniert.“

Das hat mich ernüchtert. Ich dachte an kreative Achterbahnfahrten, wilde Debatten und brillante Ideen, die aus dem Nichts kommen. Das ist allerdings ziemlicher Quatsch. Viele Sachen stehen nämlich schon fest, bevor überhaupt ein erster Entwurf entsteht. Da ist zunächst einmal der Anlass. AD HOC wird 30 Jahre alt – also sollte die Zahl 30 möglichst prominent auftauchen. Und das Jubiläumslogo muss eine Verbindung zum Unternehmen herstellen. Das geht am einfachsten über die Farbwahl.

In diesen engen Grenzen kann Lars sich nun also austoben. Ein erster Entwurf basierte auf der „AD-HOC-Glühbirne“, die wir zum Beispiel auf Weihnachtskarten und in sozialen Netzwerken nutzen. Diese Idee wurde schnell fallengelassen – das Bild wirkt einfach zu überfüllt. „Das Logo muss auch von weiter weg erkennbar sein. Zu viele Elemente verwirren das Auge“, erklärt mir Lars. Das gilt übrigens auch in die andere Richtung. Ein Logo muss sich auch für eine sehr große Darstellung, zum Beispiel auf Plakaten, eignen. Insbesondere Farbverläufe sind für Drucker und Folien sehr problematisch. So waren drei verschiedenfarbige Folien nötig, um das Logo auf unser E-Auto zu kleben – mit Farbverläufen wäre dies überhaupt nicht möglich gewesen. Als wäre das alles nicht schon kompliziert genug, kommen auch noch die sozialen Netzwerke ins Spiel. Facebook, Twitter und Co. sehen für die Profilbilder quadratische Bilder vor, Logos sind hingegen oftmals im Querformat angelegt.

Mit diesem Wissen im Hinterkopf werden unterschiedliche Logovarianten ausprobiert – und oft einfach verworfen. Die Variante, in der unser Unternehmenslogo in die Null eingebaut wurde, fiel beispielsweise durch, weil sie zu langweilig war. Die Zahl in den Mittelpunkt zu stellen, erschien uns trotzdem als eine gute Idee. Um ein lebendigeres Bild zu erschaffen, hat Lars aber mit den Blautönen gespielt. Nur die Drei erstrahlt nun in „unserem“ AD-HOC-Blau. Die Jahreszahlen verdeutlichen außerdem, dass es sich um einen Geburtstag handelt und nicht um den 30. Kunden oder Kollegen. Weitere Informationen sind gar nicht nötig, schließlich soll das Logo immer in Kombination mit unserem Schriftzug verwendet werden, etwa in E-Mail-Signaturen.

Die Entstehung eines Logos ist also keine Folge einer kreativen Explosion, sondern das Ergebnis von sorgfältiger Arbeit, vielen Diskussionen und ja, auch von reinem Ausprobieren. Wir finden das Ergebnis super – ihr hoffentlich auch!

Design Corporate Identity Unternehmenskommunikation

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