Der „PRO COM-Tag“

Sie werden geliebt und gehasst: Gruppenprojekte. Fast jeder Student muss durch mindestens eines durch. Besonders kompliziert wird es, wenn am Ende ein ganzer Projekttag entstehen soll.

Jedes Jahr organisieren Studenten der Mittelstufe der Fachschule für Wirtschaft am Reinhard-Mohn-Berufskolleg den „PRO COM-Tag“. Wofür der Titel steht, konnte uns übrigens niemand sagen – aber es geht im Grunde darum, in unterschiedlichen Projekten aus den Bereichen Marketing und Controlling praktische Erfahrungen zu sammeln.

In einer Projektblockphase, die sich über acht Wochen erstreckte, haben wir uns zunächst mit den Auftraggebern und Lehrkräften auseinander gesetzt. Dabei kamen die Problemstellungen für die fünf präsentierenden Gruppen zum Vorschein. Von einer Handlungsempfehlung für die Neukundenakquise im Bereich B2C und B2B über die Unterstützung der Produkteinführung von Reinigungsmitteln im B2C-Bereich bis hin zu einem Fahrradkurs mit dazugehörigem Erste-Hilfe-Training für Flüchtlinge war einiges geboten. Die Aufgabe meiner Projektgruppe war es allerdings, den Projekttag zu organisieren und durchzuführen. Wir haben also nichts präsentiert, sondern im Hintergrund die Fäden gezogen. Klingt einfach – ist aber ziemlich kompliziert.

Zu unseren Aufgaben gehörte neben dem üblichen organisatorischen Kram (Catering, Spenden akquirieren, Technik und Rahmenprogramm) auch die Gestaltung von Programmheften, Flyern und anderen Werbemitteln. Das ist nicht so einfach, wenn man kein Grafikdesigner ist. Doch das habe ich durch umso mehr Motivation wettgemacht – nur um dann in schier endlosen Freigabeschleifen zu landen. Klar, Abstimmungsprozesse gehören dazu (und zur Arbeit in einer PR-Agentur wie die Kaffeemaschine), aber bei einem Projekt mit relativ kurzer Realisationszeit ist die Herausforderung gleich doppelt so groß. Wenn dann schlussendlich trotzdem alles klappt, ist die Freude allerdings umso größer. Dass die Flyer, Plakate und Programmhefte pünktlich zur Veranstaltung vorlagen, war dementsprechend eine große Erleichterung für jeden Beteiligten – und vor allem für mich!

Gerade nach dieser Projektphase verstehe ich besser, wie die Kollegen aus Redaktion und Grafik „ihre“ Projekte planen. Auf der anderen Seite haben mir meine Vorkenntnisse in der Veranstaltungsplanung bei diesem Projekt sehr geholfen – gerade durch meine Arbeit hier bei AD HOC. So konnte ich Erfahrungswerte aus der Planung der IAA-Veranstaltung für LeaseTrend, unseres 30. Geburtstages und diverser Weihnachtsfeiern in die Planung einfließen lassen. Das war definitiv ein Bonus für das gesamte Team.

Die Arbeit im Organisationsteam schafft selbstverständlich auch einen Mehrwert für uns. Da die WM in Russland vor der Tür steht und somit auch das traditionelle Public Viewing auf unserer Terrasse, kann ich hier aus dem Vollen schöpfen. Auch weitere Projekte – ob intern oder extern – kommen garantiert. Dann werde ich mein Können wieder unter Beweis stellen dürfen.

Event Unternehmenskommunikation

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