Ist Social Media in der B2B-Kommunikation sinnvoll?

Viele unserer Kunden arbeiten im Business-to-Business-Bereich (B2B). Und nutzen die sozialen Netzwerke ganz selbstverständlich für ihre Kommunikation. Jedoch stellt sich dabei immer wieder die Frage, welche sozialen Netzwerke hierfür erfolgversprechend sind.

Um die richtige Auswahl treffen zu können, muss zunächst geklärt werden, welche Ziele mit dem Einsatz von Social Media-Kanälen verfolgt werden. Zumeist geht es um:

·       Stärkung der Marke

·       Imagepflege

·       Employer Branding bzw. Recruiting

·       Stärkung der Kundenbindung

·       Traffic Generierung für die eigene Unternehmenswebsite und/oder Corporate Blog

·       Optimierung des Suchmaschinenrankings

Je nach Fokus, sollten dann die richtigen digitalen Kanäle gewählt werden.

Facebook – eine Verschmelzung von B2C und B2B
Facebook ist nach wie vor der meist genutzte Social Media-Kanal weltweit. Stand heute sind dort 32 Millionen Nutzer monatlich aktiv. Eine Unternehmenspräsenz sollte daher vorhanden sein. Hierüber können Informationen ausgespielt werden, die nur bedingt mit dem eigentlichen Geschäftsmodell zu tun haben. Beiträge über interne Firmenveranstaltungen, soziales oder sportliches Engagement am Firmenstandort, Messe-Besuche oder auch mal ein freundlicher Gruß zum Wochenende verstärken das Identitätsgefühl beim Stammpersonal, vermitteln Nahbarkeit bei Kunden und sind für potenzielle Mitarbeiter eine gute Informationsquelle. Wichtig ist ein professionelles Social Media-Management, das mit den Nutzern in Kontakt geht und bei Bedarf schnell und sicher reagiert.

Twitter – Kurznachrichten für alle Businesspartner

Twitter ist kein Social Media-Kanal für die breite Öffentlichkeit. Auch wenn die relevanten Zielgruppen hier nur teilweise vertreten sind, erreichen die Beiträge schnell die entsprechenden Multiplikatoren wie Experten, Influcencer und Journalisten. Diese schätzen gut aufbereitete Informationen, nehmen sie gern auf und verbreiten sie hierüber. Eine schnelle Kommunikationsplattform, die durch Aktualität lebt. Ideal zum Recherchieren, Netzwerken oder zur Eventkommunikation.

LinkedIn – ein Gewinn für die B2B-Kommunikation

Als internationales Karriere-Netzwerk gestartet, ist LinkedIn heute ein vielgenutzter Informationskanal. Da sich auf diesem Portal viele Experten bewegen, besteht hier sogar die Möglichkeit, ein Nischenthema oder -produkt der richtigen Zielgruppe – auch international – zu präsentieren. Neben den Vernetzungsmöglichkeiten dient dieser Social Media-Kanal auch dazu, das Expertenwissen im Unternehmen sichtbar zu machen und sich darüber mit Experten außerhalb des Unternehmens auszutauschen. Mitarbeiter werden hier zu Influencern.
Übrigens: Fundierter User Generated Content wird von den LinkedIn-eigenen Redaktionen aufgenommen und allen Nutzern im Nachrichtenüberblick zur Verfügung gestellt.

Xing – das D-A-CH-Netzwerk

Mit elf Millionen Mitglieder [https://corporate.xing.com/de/unternehmen/daten-und-fakten/] ist Xing wohl das bekanntere Business-Netzwerk in Deutschland und darf daher im Kanal-Portfolio für die B2B-Kommunikation nicht fehlen. Auch hier gilt es, die Fachlichkeit des Unternehmens zu etablieren und zu Netzwerken. Als Recruting-Portal ist Xing in den Regionen Deutschland, Österreich und der Schweiz fest etabliert.

LinkedIn oder Xing?

Gern beide! Sicher müssen Unternehmen zunächst herausfinden, auf welchem Portal sich die entsprechenden Zielgruppen, aber auch die Mitarbeiter des eigenen Unternehmens bewegen, um den Fokus für die B2B-Kommunikation zu bestimmen. Denn beide Netzwerke eignen sich hervorragend dafür, um Unternehmensinhalte redaktionell und zielgruppengerecht auszuspielen und die Unternehmensexpertise zu positionieren.

Instagram und Pinterest  – sehr gezielte Nutzung

Natürlich dürfen die beiden „Foto-Kanäle“ Instagram und Pinterest im Rahmen der B2B-Kommunikationsmaßnahmen nicht vergessen werden. Facebook-ähnlich verschwimmen hier die B2C- und B2B-Ansprache. Beispielsweise können Kampagnen zur Markenbildung mit diesen Kanälen sehr gut verstärkt werden. Ob Instagram oder Pinterest eine sinnvolle Ergänzung im Rahmen einer B2B-Social Media-Planung ist, hängt aber stark von der jeweiligen Branche und Zielgruppe ab. 

Gezielte Kanal-Auswahl

Unsere Empfehlung: Nutzen Sie die Interaktionsrelevanz der einzelnen Kanälen und richten Sie Ihre Social Media-Strategie darauf aus. Denn Sie müssen nicht mit vielen Nutzern in den digitalen Dialog treten, aber mit den richtigen!

b2b Image PR Traffic marke Storytelling

Teilen

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben