„Sie haben Post“: 53 E-Mails pro Tag

#FaktenFreitag Ob To-Dos, Einladungen zu Meetings oder auch Newsletter: Täglich flattern zahlreiche Mails in den Posteingang. 53 pro Tag – so viele Nachrichten erhielten Beschäftigte, die in ihrem Job das Internet nutzen, im Jahr 2025. Etwa jeder Siebte (14 Prozent) bekam sogar mehr als 100 Mails. Das zeigt eine kürzlich veröffentlichte Umfrage des Branchenverbandes Bitkom.

…und es werden immer mehr E-Mails: Lag ihre Anzahl im Jahr 2021 noch bei durchschnittlich 26 am Tag, so stieg sie im Jahr 2024 auf etwa 40. Und auch in Zukunft dürfte die E-Mail-Flut eher steigen: Weltweit wurden 2025 jeden Tag knapp 380 Milliarden Mails versendet. Für das Jahr 2027 rechnen Forschende mit mehr als 400 Milliarden täglich.

 

Für viele der wichtigste Kommunikationskanal

In den meisten Unternehmen sind E-Mails nach wie vor der wichtigste Kommunikationskanal, wie eine weitere Bitkom-Umfrage zeigt. Darin gaben alle Befragten an, diesen Weg „sehr häufig“ für die interne und externe Kommunikation zu verwenden.

Die unkomplizierte und einfache Nutzung macht E-Mails so beliebt. Sie lassen sich in Sekundenschnelle versenden, und eine Vielzahl an Anbietern macht einen Plattform-unabhängigen Gebrauch möglich.

Auch wenn ein Großteil der E-Mails unwichtig ist und die Hälfte weltweit Spam, bringen ungeöffnete Nachrichten und sich füllende Posteingänge so manchen zur Verzweiflung. Es entsteht das Gefühl, eine unendlich lange Liste an To-dos vor sich zu haben, die sich nicht abarbeiten lässt.

 

Strategien gegen „E-Mail-Stress“

Es gibt Strategien, um dem „E-Mail-Stress“ entgegenzuwirken. Beispiele:

+ Zeiträume festlegen, in denen Mails gecheckt werden

+ Benachrichtigungen über neue E-Mail-Eingänge ausschalten

+ Mails kategorisieren und priorisieren

+ Mailfilter nutzen, um den Posteingang regelmäßig aufzuräumen

 

Quellen: bitkom.org, Statista, SZ, Uni Hamburg

 

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